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dies und das  Hier unser Duke, den wir nach 2 Jahren mal wieder besuchten. Ist er nicht ne Wucht?! Zum Abschied hat er mir doch auch noch mal die Ehre gegeben und eine Kuschelpause bei mir gehalten, wie in Früheren Zeiten. Mensch Junge, als du so mit mir kuscheltest, kamen mir die Tränen, aber ich weiß da wo Du jetzt zu Hause bist hast Du es super gut.

 

 Es ist schon eine Zeit her, da bin ich bei meinen Eltern ausgezogen. Die beiden Stubentiger die damals in unserer Familie lebten nahm ich mit und meine Eltern hatten zu diesem Zeitpunkt keine Katzen mehr im Haus. Meine Mutter liebäugelte schon länger mit dem Gedanken sich eine Britisch Kurzhaar an zuschaffen. So kam es das wir jetzt die Zeitung wälzten und nach einer Ausschau hielten. Ja und am Hochzeittag bekam meine Mutter dann auch eine geschenkt. Nun nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich sagte damals zu meiner Mutter- ich weiß es noch wie heut:“ wenn Du jetzt eine so noble Katze hast, dann müssen wir doch auch mal auf Ausstellung“ Gesagt getan- ich mit meiner Mutter im Schlepptau auf die Ausstellung nach Sonderborg. Hier liefen mir die ersten Maines über den Weg und da ich so wieso eher ein Fan von Katzen mit längerem Fell war, habt mir die Naturrasse doch einige schlaflose Nächte bereitet, und es zog dann 1996 meine erste Maine Coon ein.

Wunderbar aber züchten wollte man ja nicht aber doch wenigstens mal ein paar Babys . Ich glaube diesen Satz haben sich schon so manche Züchter gesagt- und was ist da bei heraus gekommen?! Ein Sack voll Katzen. Es ist schon fast wie eine Sucht obwohl man nicht immer vom Glück beschert ist muss man doch immer wieder weiter machen.

Seit her versuche ich gesund Typvolle Maine Coon zu züchten.

Was ich am Züchten überhaupt nicht mag. Das ist die Tatsache, das man sich doch hin und wieder mal von seinen älteren Tieren und den Kastraten trennen muss - will man nicht die Tiere in der Wohnung oder im Haus stapeln. Leider müssen dann diese Mäuse für das Jungvolk platz machen, mit denen man weiter züchten will.

 

Der Folgende Artikel wurde für die Zeitschrift " OUR CATS " geschrieben   Maine Coon of pretty cat´s    Astrid Gröhler, Hamburg-Eimsbüttel

Nun ist es schon fast zehn Jahre her, dass mich die Maine Coon faszinieren. Und einige behaupten sogar, ich wäre ein alter Hase. Aber ich muss immer wieder feststellen: Für mich ist es immer wieder ein schönes Erlebnis, ein neues Lebewesen auf die Welt kommen zu sehen oder wenn bei uns ein neues Jungtier einzieht. Allerdings muss ich von mir selbst immer wieder sagen, dass ich wohl mehr Liebhaber bin als Züchter - denn bei mir entscheidet meist mein Herz - wenn mir auch mein Verstand manchmal sagt: „zum Züchten musst du das andere typvollere Baby nehmen" ... Was nun aber nicht heißen soll, dass ich mich überhaupt nicht mit den Stammbäumen meiner Tiere beschäftige, aber für mich ist Stammbaum eben nicht alles.Doch nun bin ich vom Thema abgekommen …, ich wollte eigentlich erzählen, wie ich zu den Coonies kam:Damals besuchte ich mit meiner Mutter - sie hatte zu dieser Zeit Britisch Kurzhaar Katzen - eine Katzenausstellung. Ich weiß noch - sie fand in Krusa (Dänemark) statt. Hier begegnete ich den ersten Coonies. Und da mein Leben sowieso gerade im Begriff war, sich vollständig zu ändern, sagte ich mir: Jetzt oder Nie. Kurz entschlossen kaufte ich mir meine erste Maine Coon, sie hieß Nina. Mit der Züchterin von Nina verfassten wir den Vertrag bereits so, dass Nina auch „mal" Babies bekommen durfte. So fing wohl der Großteil der Züchter das Züchten an. Denn natürlich blieb es auch bei mir nicht bei dem einen Mal. Ich suchte mir einen Rassekatzen-Verein und wurde kurz darauf Mitglied im RVDE (Regional-Verband Deutscher Edelkatzenzüchter e.V.), weil ich mich gerade dort als Laie richtig verstanden fühlte. Und nun ging es richtig los. Ich begab mich auf die Suche nach einem Kater und es folgten auch weitere Mädchen. Viele, die mich kennen, bringen mich sicher noch mit Becky Cat’s Duke in Verbindung. Duke war und ist immer noch ein Prachtkater. Er begleitete mich 5 1/2 Jahre auf fast alle RVDE-Ausstellungen. Ihm verdanke ich eine unvergessliche Zeit und auch zahlreiche Babys. Danke Duke, du bist immer in meinem Herzen. (Duke ist im Übrigen mit einem seiner Söhne nach Pinneberg gezogen, wo er jetzt sein „Rentner"-Dasein genießt). In den Anfangsjahren meiner züchterischen Laufbahn ging bei mir so ziemlich alles schief, was nur schief gehen konnte. Meine ersten drei Mädchen bekamen ihre Babies per Kaiserschnitt und mein erster Kater litt unter schwerster HD (Hüftgelenks-Dysplasie). Ein toller Start ! - Hätte ich gleich wieder aufgeben sollen?? Nein - ich habe weiter gemacht, und jedes Mal, wenn bei uns wieder die kleinen Kobolde durch die Wohnung tollen, weiß ich auch, warum ich noch immer nicht das Handtuch geworfen habe. Die kleinen Witzbolde entschädigen mich in kürzester Zeit für alle Sorgen - einfach nur durch ihre Lebensfreude, an die sie mich regelmäßig teilhaben lassen.Heute gelingt es mir immer besser, gesunde und typvolle Maine Coons zu züchten - Erfahrung ist eben der beste Lehrmeister. Die Coonies brachten es sogar fertig, dass ich mich wieder auf die Schulbank gesetzt habe. So bin ich seit August 2005 dabei, mich nebenberuflich zur Tierheilpraktikerin fortzubilden. Diese Ausbildung werde ich Ende nächsten Jahres absolviert haben. Bereits jetzt kann ich mein bereits erworbenes Wissen bei meinen Fellmonstern anwenden und helfe auch schon mal den einen oder anderen, der mich um Rat fragt. Ob die Fellmonster das nun gut finden, dass sie nicht einmal in ihren eigenen vier Wänden vor der Spritze sicher sind, wage ich zwar zu bezweifeln – doch letztlich – wenn es hilft …Wichtig wird mir auch zukünftig sein, dass mein Herz bei allen meinen Entscheidungen ein mächtiges Wörtchen mitzureden hat. Denn mir es ist sehr wichtig, das einzelne Tier als Persönlichkeit zu sehen und nicht nur als „Typ". Viele Katzenliebhaber (zu denen auch ich mich zähle) möchten doch in erster Linie ein liebes, verschmustes Kätzchen zu bekommen - gesund und natürlich auch dem Typ entsprechend (genau in dieser Reihenfolge!). Sind Sie neugierig geworden? Dann lade ich Sie herzlich auf einen Besuch meiner Homepage ein unter: www.ofprettycats.de Ihre Astrid Gröhler und natürlich alle meine SamtpfotenP.S.: Noch ein dickes Dankeschön an meinen langjährigen Lebensgefährten, der mich in meinem Hobby unterstützt, zahlreiche schlaflose Nächte in Kauf nimmt, wenn ich mal wieder mit unseren Katzen „in den Wehen liege". Danke Ferdi

Die erste Hörde ist genommen, ich habe Anfang des Jahres meine Facharbeit zur Tierheilpraktikerin abgegeben und mit gut gestanden. Jetzt geht es weiter.......                          bei Interesse an der Arbeit hier klicken

 

 

Tip´s, Trick´s und Erfahrungen

Diese Seite entsteht, und sie ist wirklich in der Entwicklung, es werden immer mal wieder neu Sachen hinzu kommen, eigentlich aus einem Anreiz heraus, den mir letzten die neuen Besitzer meiner Babys gestellt haben. Warum schreibst Du eigentlich kein Buch???

Ja warum schreibe ich kein Buch. Die Frage habe ich mir auch schon mal gestellt. Alles was ich hier nun niederschreiben werde, sind angelesene, erworbene und einfach selbst durchgemachte Sachen. Diese Dinge sind keine Wissenschaftlich hinterlegte Sachen, es sind einfach nur Dinge die mir so widerfahren sind. Tja und schon geht es los wie fange ich an. Wie die meisten Katzenbücher, die sich auch mit der Zucht beschäftigen, werde ich mal versuchen den Begriff Genetik ins Spiel zubringen. Hier werde ich sicher nur einen kleinen Teil heraus picken, den, den  ich denke welcher auch ganz interessant für die Leute ist, die sich mit der Maine Coon beschäftigen wollen.

Fange ich also erst einmal mit den Farben an. Die Maine Coon wird fast in allen Farben gezüchtet. Es gibt die Grundfarben Schwarz und Rot (Weiß lassen wir mal weg). Rot ist eine Gengebundene Farbe. Das heißt sie lieg auf dem x-Chromosom. Daraus ergibt sich, das es eigentlich keine bunte Kater geben dürfte, aber durch die Laune der Natur ist auch dieses möglich und es ist auch schon dazugekommen. Nun heißt es diese Kater sollten unfruchtbar sein. Vor nicht gar zu langer Zeit habe ich allerdings von einem Kater gehört der auch dieses Wunder vollbracht hat.

Dann gibt es da noch die so genannten `verdünnten Farben`. Hier zum Beispiel rot->creme, schwarz->blau. Hier für ist wie in allen Dingen wieder ein Gen für zuständig genau genommen 2. Denn bei dieser Zusammensetzung müssen sich die so genante gleichen Allele der beiden Elternteile zusammentun. Wir schreiben in der Genetik zum Beispiel hier klein d ( das Tier hätte hier die Veranlagung zur Verdünnung). Haben jetzt beide Elterntiere diese klein d und somit dann das Kitten vielleicht doppelt dd, dann wird die Grundfarbe in der Verdünntenform zum Vorschein kommen.

Wichtig, eigentlich nur jetzt so zu Wissen, es gibt die Grund Farben Rot und Schwarz, die bei bestimmter Genkombination in die Farben blau und creme wechseln können. Es fällt daher auch gerne bei den Züchtern die Bemerkung die Tiere können Verdünnung ´tragen`. (nämlichen wenn ich ein dunkles Tier habe, wo ein Elternteil blau oder creme ist). Was nichts anderes heißt, das das Tier eventuell mit dem Gencode für Verdünnung behaftet ist. Welches man aber wieder rum nur herausfinden kann, wenn man den passenden Partner da zu aus sucht.

 

Kommen wir jetzt zu den Zeichnungen die bei den Maine Coons zusehen sind. Es gibt hier das mc und das cl. Also die getigerte und die gestromte Form der Fellzeichnung..Das so genannte Tabby.  Tiere die eine Fellzeichnung zeigen werden auch als aguti Tiere bezeichnet. Also Tiere die eine Zeichnung haben. Es gibt auch Tiere die keine Fellzeichnung zeigen. Hier spricht man von non-aguti Tieren. Bei weiblichen bunten Tieren sprechen wir von torbies. Zum Beispiel eine black cl. torbie. Dann wissen wir es handelt sich um eine Schwarze Katze mit rot und die die Zeichnung cl. zeigt. Oder eine blue mc torbie, hier eine blaue Katze mit creme( weil blue verdünnt ist und rot dann auch in verdünnter Form auftritt also in creme.) mit der Fellzeichnung mc, also getigert.

Die non-agoti weiblich bunten Tiere werden torties genannt. Also: black tortie. Dann wissen wir es ist eine bunte, schwarze Katze ohne Zeichnung (bunte in dem Zusammenhang mit rot) oder eine blue tortie, hier handelt es sich um eine blaue-mit creme(rot- hier die verdünnte Form weil wir schon blau als Grundfarbe haben.

Es gibt natürlich noch ein paar andere Zeichnungen, aber hier nur die zwei häufig vorkommenden Zeichnungen.

Wie soll eigentlich eine Maine Coon aus sehen? Hier streiten sich die Gemüter, wie ich schon auf unserer Willkommen-Seite geschrieben habe, ist bei uns der Mittel Typ der nicht mit einer all zu langen Schnauze vertreten. Welchen ich persönlich auch lieber leiden mag. Ich habe hier zu im Internet mal eine Quelle mit an diesen Text ran gebracht, was meiner Meinung nach und meinem Geschmack trifft

 

 


Rasseportrait Maine Coon

 Naturburschen aus Nordamerika

Ihren Ursprung hat die Maine Coon im kalten Nordosten Nordamerikas. Um ihre Entstehung ranken sich viele Legenden. Eine davon gab der Maine Coon auch ihren Namen: so sollen sich ganz normale, verwilderte Hauskatzen mit Waschbären (auf Englisch = racoon) verpaart haben. Dadurch sind sie, so die Annahme, zu ihrem halblangen Fell und ihrem buschigen Schwanz gekommen.

Natürlich ist dies genetisch unmöglich, es führte aber dazu, dass ursprünglich nur Katzen in der - heute noch beliebtesten - Farbvariante black-tabby, denn diese sah dem Waschbär am ähnlichsten, als Maine Coons bezeichnet wurden. Ihre Brüder und Schwestern in anderen Farbvarianten bezeichnete man damals als "Maine Shags".
Am wahrscheinlichsten ist es aber wohl, dass Einwanderer und Seeleute ihre langhaarigen Angorakatzen mit nach Amerika brachten und diese sich dann mit einheimischen Katzen paarten. Das rauhe Klima begünstigte eine schnelle Anpassung in Form eines dichten, wärmenden und Wasserabweisenden Felles mit Fellbüscheln unter den Füßen, die als Art Schneeschuh dienen und das Einsinken in hohen Schnee verhindern. Das es sowohl in Nordamerika als auch in Skandinavien und Sibirien ähnliche Katzen gibt, lässt natürlich auch die Vermutung zu, dass vielleicht die Wikinger längst vor Kolumbus die neue Welt entdeckten und ihre Katzen mitbrachten.
Bei den Farmern war die Maine Coon als hervorragender Mäusefänger jedenfalls sehr schnell beliebt. Und da es dort schon sehr lange Tradition ist, auf landwirtschaftlichen Wettbewerben vom größten Kürbis bis zum leckersten Blaubeertörtchen alles zu prämieren, wurden auch bald die ersten Maine Coons von ihren stolzen Besitzern gezeigt. Die erste Maine Coon, die jemals namentlich in der Literatur erwähnt wurde, war ein schwarz-weißer Kater mit dem Namen "Captain Jenks of the Horse Marines" im Jahre 1861. Im Jahre 1895 bei der großen Katzenausstellung im New Yorker Madison Square Garden gewann "Cosie", eine Maine-Coon-Kätzin, den Titel "Best Cat".
Leider interessierte man sich unter den Züchtern in Amerika zu Beginn dieses Jahrhunderts mehr für die in Mode kommenden Perserkatzen. Die Maine Coon hatte sich schon fast gänzlich wieder auf ihre Rolle als "Working Cat" (= Arbeitskatze) auf den Farmen Nordamerikas zurückgezogen, als Anfang der Fünfziger Jahre einige Züchter sich dieser "neuen alten" Rasse wieder annahmen. Seitdem 1968 sechs engagierte Züchter in den USA die MCBFA (Maine Coon Breeders & Fanciers Association) gründeten, ging es mit der Popularität dieser wundervollen Halblanghaar-Rasse wieder ständig bergauf. Es erfolgte 1976 die Anerkennung als Rassekatze in Amerika durch die CFA (Cat Fanciers Association). Die im Jahre 1983 ebenfalls erfolgte Anerkennung der FIFé ebnete auch in Deutschland und den anderen europäischen Ländern den Weg der Maine Coons in die Herzen der Katzenliebhaber und Züchter.
Die ersten Maine Coons, mit denen in Deutschland gezüchtet wurde, waren die beiden Kätzinnen "Gemutlichkat Lotte" in der Farbe Black Smoke und "Ktaadn’s Samantha" in der Farbe Black-Tortie-White sowie der Black-Tabby-Kater "Heidi Ho’s Jonathan". Sie sind heute noch in vielen Stammbäumen der Katzen zu finden, die ihre Existenz nicht ausschließlich auf neuere US-Importe zurückführen.
Die Maine Coon fand auch bei uns sehr schnell viele Freunde und entwickelte sich seit Beginn der neunziger Jahre zu einer Moderasse. Dass eine solche Entwicklung nicht nur Vorteile mit sich bringt, ist hinlänglich auch von anderen Rassen bekannt. Von Ausstellung zu Ausstellung wuchs die Zahl der gemeldeten Maine Coons kontinuierlich an. Und mit der Anzahl stieg auch das unterschiedliche Erscheinungsbild, das sich dem Betrachter bot, so dass man manchmal Zweifel hatte, hier noch ein- und dieselbe Katzenrasse vor sich zu sehen. Da gab es von gedrungen wirkenden, perserähnlichen Tieren bis hin zu fledermausohrigen, orientalisch wirkenden Geschöpfen nahezu alle Variationen zu sehen. Die erste Variante, die Maine Coons, die eigentlich eher einer Perserkatze mit Nase ähnelten, wurden fälschlicherweise oft als "der alte Typ" bezeichnet. Dass dies nicht stimmt, beweisen Aufnahmen aus den Siebziger Jahren, auf denen Maine Coons zu sehen sind, die ganz dem Typ entsprechen, der heute noch in USA und auch hierzulande bevorzugt wird. Wie sich dann die Tiere in Deutschland bis Anfang der Neunziger Jahre so weit von ihren amerikanischen Originalen weg entwickeln konnten, darüber kann man wohl heute nur noch Vermutungen anstellen.
Um dem ganzen Wirrwarr in Europa ein Ende zu setzen, wurde der FIFé Standard Mitte der Neunziger Jahre neu gefasst. Er beschreibt uns die Maine Coon wie folgt: Der Kopf soll von mittlerer Größe sein und einen kantigen Umriß haben. Im Profil soll die Nase eine sanfte konkave Wölbung haben und die Stirn sanft gebogen sein. Die Wangenknochen sind hochstehend und hervorgehoben. Das Gesicht und die Nase sind von mittlerer Länge mit einem kantigen Schnauzenumriss. Das Kinn ist fest und verläuft in einer senkrechten Linie mit Nase und Oberlippe. Die Ohren sind groß, breit im Ansatz und mäßig spitz zulaufend. Luchspinsel sind erwünscht. Platziert sind sie hoch am Kopf stehend mit einer ganz leichten nach außen gerichteten Neigung. Die Augen sind groß, leicht oval, aber nicht mandelförmig. Eine klare Augenfarbe ist wünschenswert. Der Nacken ist muskulös und stark. Der Körper ist lang, rechteckig, von starkem Knochenbau und Muskulatur. Er soll großformatig sein und mit allen anderen Körperteilen im Gleichgewicht liegen. Die Beine sind kräftig und von mittlerer Länge, damit sie mit dem Körper zusammen ein Rechteck bilden. Die Pfoten sind groß, rund und zwischen den Zehen sitzen die typischen Fellbüschel. Der Schwanz soll mindestens so lang sein wie der Körper vom Schulterblatt bis zum Schwanzansatz. Er ist breit am Ansatz, zum Ende hin spitz zulaufend und mit vollem, wehendem Haar befedert. Das Fell ist wasserabweisend, dicht, kurz am Kopf, den Schultern und den Beinen. Entlang des Rückens und an den Seiten nach hinten länger werdend. Die Hinterbeine stecken in dichten "Pluderhosen". Eine Halskrause wird erwartet. Insgesamt ist das Fell glatt und fühlt sich seidig an.
Die Maine Coon gibt es in vielen Farbschlägen, auch jeder Weißanteil ist erlaubt. Nur die Farben Chocolate, Cinnamon, Lilac, Fawn, den Burmafarben und des Colourpoint-Faktors sind nicht erlaubt und würden bei Vorhandensein auf eine Einkreuzung von Fremdrassen hindeuten. Ob diese Farben bereits in der Maine Coon vorhanden sind oder nicht, darüber entbrannte bereits Anfang der Neunziger Jahre eine leidenschaftliche Diskussion auch unter den deutschen Züchtern. Ganze Linien wurden damals verdächtigt, mit Colourpoint-Persern durchkreuzt worden zu sein, letztlich bewiesen wurde dieser Verdacht jedoch nie.
Eine Maine Coon entwickelt sich sehr langsam und braucht drei bis vier Jahre, bis sie ihre Größe und Statur erreicht hat. Ein ausgewachsener Kater kann gut und gerne acht Kilo wiegen, die Katzen zwischen vier und sechs Kilo. Ausreißer nach unten oder nach oben in der Gewichtstabelle kommen immer wieder vor, doch kann man eine Maine Coon nicht allein an ihrem Gewicht messen. Auch die so beliebte Halskrause entwickelt sich bei manchen Tieren nicht gleich im ersten Lebensjahr, sondern braucht etwas länger. Auch die Jahreszeiten spielen bei der Fellbeschaffenheit eine Rolle. Bei Tieren, die die Möglichkeit haben, in einem Freigehege oder auf dem gesicherten Balkon regelmäßig Frischluft zu tanken, ist das Fell im Sommer kürzer und dünner als im Winter. Bei reinen Wohnungskatzen hingegen dreht sich das Geschehen schon einmal um: Während der Heizperiode im Winter haaren sie ab, um uns dann im Sommer mit einer wunderschönen Halskrause zu erfreuen - aber einem gesunden und robusten Tier bereitet auch dieser Umstand keine Probleme.
Heute wird auf deutschen Ausstellungen meistens der so genannte Ferraltype, also der ausgeprägte Wildkatzenlook, bei der Preisvergabe bevorzugt. Neben den immer noch auftretenden kurzköpfigen Typen gibt es aber auch noch die gesunde Mischung, nämlich den moderaten, amerikanischen Typ, wie er vorzugsweise in den USA gezüchtet wird. Moderat bedeutet zwar einen längeren Kopf, aber einen nicht ganz so wilden Gesichtsausdruck. Er entspricht eben den bereits erwähnten älteren Abbildungen und kommt wohl der "naturbelassensten" Maine Coon am nächsten. Aber egal, ob eine Maine Coon nun eher moderat oder ferral dreinschaut - ein freundliches Wesen ist ihr in die Wiege gelegt.
Die Maine Coon hat ein temperamentvolles und geselliges Wesen. Sie liebt es, die höchsten Kletterbäume zu erklimmen und mit einem Bällchen durch das ganze Haus zu toben. Ein stets gut gefüllter Korb mit Spielsachen ist zu empfehlen, damit nicht irgendwann der Deko-Blumenstrauß die Aufmerksamkeit des Hausgenossen findet, denn Maine Coons sind sehr verspielt und fordern auch immer wieder ihre Besitzer auf, sich mit ihnen zu beschäftigen. Besser natürlich noch als nur normales Spielzeug ist ein lebendiger Kamerad - und hier zeigt sich eine Maine Coon wahrhaft tolerant, denn auch wenn sie gerne mit Artgenossen spielt, schmust und tobt - es muss nicht unbedingt ihresgleichen sein. Eine große Freundschaft baut sie anscheinend auch immer wieder zu (natürlich katzenfreundlichen) Hunden auf. Sie ist daher die ideale Katze für den Haushalt, in dem man sich nicht zwischen Hund und Katze entscheiden, sondern beide Tiere halten möchte. Viele Coonies lieben Wasser und apportieren Bälle, was ihr ohnehin schon den Ruf einbrachte, der Hund unter den Katzen zu sein. Vielleicht auch deshalb hat gerade die Maine Coon viele einstige "Nur-Hunde-Liebhaber" davon überzeugt, dass auch Katzen der Menschen "bester Freund" sein können.
Was eine Maine Coon ganz sicher braucht, ist die Liebe und Zuwendung ihrer oder ihres Menschen. Auch wenn mehrere Tiere gehalten werden, ist der menschliche Kontakt sehr wichtig, und eine Maine Coon kann schon fast aufdringlich schmusen und diesbezüglich ihre Rechte schon fast penetrant einfordern. Seriöse Züchter tragen diesem ausgeprägten Sozialverhalten dadurch Rechnung, dass sie den Kitten vom ersten Tag an viel menschlichen Kontakt vermitteln. Tiere, die in einem so intensiven Kontakt zum Menschen groß werden und nicht in großen Gruppen profitabel vermehrt werden, lassen sich gerne vom Menschen auf den Arm nehmen und durchkraulen. Und abends beim Fernsehen ist der Bauch ihres Menschen ohnehin der bevorzugte Liegeplatz. Solche Zuwendung werden sie ihren Besitzern mit einer lebenslangen Zuneigung danken.
Die Maine Coon - sie ist eine wahrhaft majestätische Erscheinung. Die Natur hat ihr so viele positive Eigenschaften mitgegeben, dass wir Züchter dem eigentlich nichts mehr hinzufügen müssen. Ihre wilde Schönheit, ihr bezauberndes Wesen - wer sich einmal in sie verliebt hat, wird ihr auf ewig verfallen sein. Bewahren wir diese Eigenschaften - verbessern müssen wir sie nicht mehr.
mit freundlicher Genehmigung
des Symposion Verlages verlinkt mit:
http://www.symposion-online.de
Quelle::
http://www.zuchtbuch.de/_service/rasseportraits/maine_coon.htm



 

 

 

Impfungen und Katzenkrankheiten

In diesem Kapitel möchte ich etwas über die Impfvorsorge und den Katzenkrankheiten schreiben, sicher ist dieses nur ein kleiner Teil von verschieden Krankheiten aber ich denk die wichtigsten und auch nicht so schönen werde ich hier mal versuchen verständlich auf zu schreiben. Was bedeutet eigentlich impfen? Eine Impfung ist eigentlich nichts anderes als das Tier `künstlich krank zumachen`. Man spritz der Katze abgeschwächte Erreger und dann beginnt der Körper zuarbeiten. Er versucht Antikörper zu bilden. Sollte jetzt irgend wann diese Katze mit dem Erreger auf irgend einem Weg in Kontakt kommen, kommen jetzt die Gedächniszellen des Körpers an die Reihe und geben weitere Antikörper frei, welche sie auf Grund der Impfung bereits schon einmal gebildet haben. Durch dieses Antikörper sollte jetzt verhindert werden, das sich der Virus weiter im Körper ausbreiten kann. Jede Katze sollte gen Katzenschnupfen und Seuche geimpft sein, da man dies Krankheiten der Katze ganz leicht mit in die Wohnung schleppen kann. Ich beginne mit Katzenschnupfen und Katzenseuche.

Katzenschnupfen Hier handelt es sich um Entzündungen der Schleimhäute im Kopfbereich, also Nase, Mund Augen welche allerdings auch bis in die Lunge vordringen können. Hervorgerufen wird der ´Katzenschnupfen´ durch zwei verschiedene Vieren, die da heißen Herpes und Calici-Virus. Hierzu kommen mit Sicherheit auch noch einige Bakterienarten hinzu. Die Katze leidet dann an Niesen, Husten vermehrter Nasen und Tränenfluss welcher auch eitrig werden kann. Durch die Entzündung der Nasenschleimhäute verliert die Katze den Geruchsinn und da durch auch den sonst so guten Appetit. Natürlich kann es wie bei jeder Impfung auch hier zu einer Erkrankung kommen, die aber nur in ab geschwächter Form auf- tritt.

Katzenseuche oder auch Panleukopenie ist eine höchst ansteckende Viruserkrankung, die sich durch heftiges Erbrechen mit Durchfällen bemerkbar macht. Auch hohes Fieber tritt auf, im Blut werden die weißen Blutzellen Leukozyten vernichtet und somit reduziert. Hervorgerufen wird die Krankheit durch den Parvovirus. Durch das hohe Fieber und den Durchfall verliert das Tier sehr viel Flüssigkeit und Elektrolyte, daher sollte man darauf achten es frühzeitig mit Flüssigkeit zu versorgen.

Tollwut, hier handelt es sich um ein Virus, welches das Zentralenervensystem befällt. Er wird meist durch Bisse von infizierten Tieren und oder den Kontakt mit kontaminierten Gegenständen (Speichel) in eine Wunde übertragen. Von hieraus sucht sich des Virus den weg ins Gehirn und anschließend wieder zurück zur Speicheldrüse. Die erkrankte Katze wird jetzt ihr Wesen sichtbar ändern, Man spricht oft von ´rasender Wut`welche einher geht mit vermehrten Speichelfluss. Die Tollwut kann man nur an einem toten Tier sicher diagnostizieren.

Leukose,

FIV,

FIP, die FIP ist wohl die mit am gefürchtete Katzenkrankheit die es gibt. Nicht nur das sie kaum mit Sicherheit diagnostiziert  werden kann, sondern auch das wenn diese Krankheit erst einmal ausgebrochen ist, sie unweigerlich zum Tode führt. Verantwortlich für das entstehen der FIP, die so genannte Bauchwassersucht , ist das mutierte Corona-Virus.  Achtung es ist jetzt sehr wichtig nicht in Panik zugeraten, da das reine Corona-Virus in fast 80% der Katzenpopulation an zutreffen ist. Dieses Virus ist ein Virus welches für Durchfallerkrankungen zuständig ist. Unter bestimmten Umständen, wie zum Beispiel, Krankheit, Trächtigkeit, Stress, Umzug, OP, ein hoher Katzenbestand ect. kann es vorkommen, dass dieser `reine Corona-Virus` plötzlich mutiert (also entartet) und dann dieser FIP-Virus wird.